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Ancient Code.com: The Quest For Truth

We are faced with a world full of warfare, hatred and negatives – all promoted to cause a reaction of fear. But we have been here before, we have faced the “end times” on several occasions and we have all realised that one day, we shall die. The key? Our ancestors knew all about this and gave us an answer – a master key to unlock the mysteries of existence and our own mind – a code to bliss for real, not imagined. This film will challenge everything we thought we knew, whether it is God, Aliens, Ghosts or Politics.

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Flora & Fauna - Wildtiere
Geschrieben von: Veenchen   
Montag, 03. November 2008 um 14:53 Uhr

Hallo Vogelfreunde und Alle, die es werden wollen!

Die kalte Jahreszeit hat schon wieder angefangen und es wird Zeit, an unsere gefiederten Freunde in der freien Natur zu denken.

Durch Bebauung, Rodung und Asphaltierung vieler natürlicher Flächen, haben es unsere heimischen Wildvögel im Winter sehr schwer genügend Nahrung zu finden. Vor allem in Großstädten ist der Nahrungsmangel dramatisch! Hier können wir helfen!

In einer kalten Nacht verliert ein freilebender Vogel bis zu 20% seines Körpergewichts um seine Köpertemperatur auf durchgehend 40° C zu halten. Dies geht natürlich mit großem Energieverlust einher, der tagsüber ausgeglichen werden muß. Da aber zu wenig Nahrung zu finden ist, sind einige Arten ( z.B. der Spatz ) bereits vom Aussterben bedroht.

Es gibt sicher Leute die der Meinung sind, man solle Vögel im Winter nicht füttern. So sei die natürliche Auslese ( nur der stärkste Vogel kommt durch ) gewährleistet. Ich persönlich halte dies für Humbug, da der Mensch schon soweit in die Natur eingegriffen hat, das von "natürlicher" Auslese keine Rede mehr sein kann.

Auch für das Füttern freilebender Vögel gibt es einige "Spielregeln" und Tipps, die ich in diesem Beitrag darlegen werde. So ist sicher gestellt, daß die Vögel gut durch den Winter kommen und uns im Frühling wieder erfreuen. Der Vorteil für uns ist natürlich auch gegeben, in dem wir an tristen Tagen den Vögeln zuschauen können und für Kinder ist das sicher auch sehr lehrreich. 

1. Wann sollte man anfangen mit füttern und bis wann sollte gefüttert werden?

Die Fütterung sollte bereits im September/Oktober starten. Die Natur gibt schon dann nicht mehr genug Nahrung her. Insekten sterben oder verkriechen sich um den Winter zu überleben. Früchte und Beeren sind in der Regel auch schon weg gefressen worden. Viele Gärten und Parks werden sauber "geharkt" oder mit einem Laubsauger gesäubert, so daß auch dort nichts zu finden ist. Zusätzlich ist es besser spätestens Anfang Oktober zu starten, da die Vögel sich so einprägen wo Nahrung zu finden ist, wenn es im Winter dann hart auf hart kommt. Auch starten die Zugvögel im September / Oktober ihre Kräfte raubende Reise in den Süden. Da ist es natürlich von Vorteil, sich vorher noch satt fressen zu können damit auch hier der Verlust an Vogelleben geringer ausfällt.

Die Fütterung sollte bis in den März / April reingehen. Auch wenn es keine geschlossene Eis- oder Schneedecke gibt, die Natur braucht Zeit um wieder für Nahrung zu sorgen. Wir wissen ja selber wie es draußen aussieht, wenn der Winter sich dem Ende naht...sehr grau und kahl. Man sollte auch nicht abrupt das Füttern einstellen, damit die Vögel Zeit habe sich zu entwöhnen und so ein fließender Übergang zwischen Fütterung und selbstständiger Nahrungssuche entsteht.

Wichtig ist noch, daß durchgehend Futter angeboten werden sollte, da Vögel sich die Stellen gut einprägen und die ganze Saison über dort wieder her kommen. Es wäre schade, wenn Mitten im Winter am "Stammtisch" nichts mehr zu finden ist.  

2. Was sollte gefüttert werden?

Das Wichtigste ist, daß die Nahrung sauber und trocken ist. Das Futter vom letzten Jahr sollte nicht mehr verwendet werden, da es durch die Lagerung zu Temperaturschwankungen kommt und das Futter verdirbt oder ungenießbar wird. Das Futter sollte auch nicht durch Vogelkot verunreinigt sein, da sich in Vogelkot Salmonellen bilden können, die für Vögel tödlich sind.  Auch für Abwechslung sollte gesorgt werden, da die diversen Vogelarten verschiedene Körner zu sich nehmen. Es würde also nicht reichen nur Sonnenblumenkerne anzubieten. Lebensmittel wie Essensreste, Backwaren etc. sollten nicht verfüttert werden da diese u.U. für Vögel lebensgefährliche Inhaltstoffe beinhalten. Auch wenn es sicher gut gemeint ist, sollten keine Lebensmittel verfüttert werden! Hier bieten Supermärkte und Tierhandlungen passende Lösungen an. Fettfutter ist auch besonders gut geeignet da die Kerne mit Fett überzogen sind und so noch mehr Energie bringen. Eine Auswahl an gemischten Kernen, Fettfutter, Meisenknödel, getrockneten Beeren und Energieblocks wäre ideal.

Dekorativ ist es, wenn man ungeschälte Erdnüsse an einem Faden aufreiht und wie eine Girlande am Balkon oder Haus aufhängt. Ist auch eine schöne Beschäftigung für Kinder, die wegen des Wetters nicht raus können.

3. Wie sollte die Futterstelle aussehen?  

Auch hier ist in erster Linie wieder auf Sauberkeit zu achten. Die Futterstelle sollte sauber und trocken sein, damit es nicht zu Schimmel- oder Salmonellenbildung kommen kann. Tierhandlungen und Supermärkte bieten verschiedene praktische und dekorative Futterhäusschen an. Am praktischsten finde ich die Art Silos, die auch noch Futter anbieten wenn man kurz verreist ist. Durch Plexiglasscheiben kann man auch jederzeit sehen, ob das Futter aufgefüllt werden muß. Aber auch traditionelle Futterhäuschen sind in Ordnung nur sollte hier verstärkt auf die Sauberkeit geachtet werden, weil diese eine größere Fläche bieten wo sich der Vogel rein setzen kann und evt. Kot hinterlassen könnte. Sollte man ein Vogelhaus im Garten aufstellen, ist es nötig auf ausreichende Höhe zu achten. Katzen können ohne Weiteres bis zu 1,70 Meter springen, diese Höhe müsste das Häuschen also haben. Auch sollte der Stab auf dem das Haus steht glatt sein, damit die Katze nicht hochklettern kann. Dementsprechend ist hier Metall am besten geeignet. Alle Arten von Futterhäuschen kann man sowohl in Garten als auch auf dem Balkon nutzen. Das zusätzliche Anbringen von Meisenknödeln und Energieblock rundet das Angebot ab. Man muß sich aber auch nicht in Kosten stürzen, ein Schüsselchen aus Plastik tut es auch, solange es trocken und sauber ist. Die Farbe rot sollte allerdings gemieden werden, da rot für die Vögel eine Alarmfarbe darstellt und Vögel in der Regel einen großen Bogen darum machen.

Die Örtlichkeit sollte so gewählt werden, daß das Blickfeld von der Futterstelle aus an drei Seiten offen ist. Die vierte Seite sollte etwas geschützter sein. Dies damit der Vogel sich sicher fühlt und die Futterstelle annimmt. Weiß der Vogel nicht was hinter ihm passiert, ist er unsicher und meidet den Platz. Am besten wäre es also, wenn das Futterhaus mit einer Seite Richtung Hauswand, Gebüsch oder Fenster steht. Bei sich in der Nähe befindlichen Fenstern oder Terrassentüren muß darauf geachtet werden, daß der Vogel nicht gegen das Fenster fliegen kann. Aufkleber oder Pflanzen im Fenster bieten meist Abhilfe.  

4. Zu welcher Tageszeit sollte gefüttert werden?

Da Vögel in der Regel Dämmerungsaktiv sind, fangen diese natürlich schon sehr früh am Morgen mit der Nahrungsaufnahme an. Das heißt man muß entweder sehr früh aufstehen oder, und das kommt sicher eher gelegen, am Abend das Futter auffüllen. Um durchweg für Futter zu sorgen ist das Auffüllen des Futters am Mittag und am Abend am besten.  

Hier endet nun mein Artikel und ich würde mich sehr freuen, wenn ich einige Leser dazu bringen kann, mit der Fütterung zu starten. Den Vogelfreunden, die auch jetzt schon füttern kann ich nur sagen: Vielen Dank und weiter so!

Was wäre ein Frühling ohne unsere gefiederten Freunde die uns zusätzlich im Sommer die Mücken vom Hals schaffen? ....Genau, das sollte uns dieser kleine Aufwand wert sein!

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Kommentare (1)Add Comment
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toller ausführlicher Artikel
geschrieben von Thomas, November 03, 2008
Ich muss sagen dies ist ein Interessanter Artikel und ich werde mal schauen, ob ich den Vögelchen nicht Futter auf meinem Balkon anbieten werde

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busy
Zuletzt aktualisiert am Montag, 03. November 2008 um 15:51 Uhr
 
Author of this article: Veenchen

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