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| Wie Wein ensteht |
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| Essen & Trinken - Wein | |
| Geschrieben von: Christina Fischer | |
| Mittwoch, 12. November 2008 um 11:37 Uhr | |
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Was ist eigentlich Wein ? Nach dem Deutschem Weinrecht, ist die Definition folgende: "Wein ist das Erzeugniss, das ausschließlich durch vollständige und teilweise alkoholische Gärung der frischen, auch eingemaischten Traube oder des Traubenmostes gewonnen wird" Manche Trauben mögen es heiß, andere wiederum bevorzugen eine dezente Kühle. In der langen Geschichte des Weinbaus haben sich hier Erfahrungswerte manifestiert, gleichzeitig werden durch Neuzüchtungen oder Klone die Rebsorten einer bestimmten Umgebung angepasst. Weltweit werden die meisten Weine aus mehreren Rebsorten verschnitten, die sogenannten Cuvees. Da in einer Cuvée mehrere Rebsorten gleichzeitig, aber in unterschiedlichen Konzentrationen und Anteilen den Charakter des Weines formen, kann der Winzer wesentlich besser auf etwaige Jahrgangsschwankungen und damit verbundene unterschiedliche Reifegrade der Trauben reagieren als bei einem so genannten reinsortigen Wein aus nur einer Traubensorte.
Es ist nicht allein der Boden, auf dem die Reben wachsen, der für die Qualität und den Charakter des Weines verantwortlich ist. Vielmehr ist auch der Boden eine Zusammensetzung aus unterschiedlichen Faktoren, die man zusammengefasst als Terroir bezeichnet.
All diese Faktoren zusammengenommen sind die Basis für ein gesundes und reifes Lesegut, aus dem letztendlich die Qualität des Weines erwächst. Die Weinherstellung beginnt deswegen schon im Weinberg. Ein wichtiger Aspekt hierfür ist das Zusammenspiel der Rebsorte mit Boden, Klima und Standort. die Rebstöcke verlangen eine ebenso stetige wie sorgfältige Behandlung und Pflege. Herbizide und Pestizide kommen immer seltener zum Einsatz. Vom Ausbrechen der Augen am Rebstock, aus dem die Blattknospe wächst, bis zur Vollreife der Trauben im Herbst durchläuft dier Weinstock zahlreiche Vegetationsphasen. Die Blütezeit fällt in Europa je nach Region auf die Woche zwischen Mitte Mai und Mitte Juni. Anfang Oktober beginnt in den meisten deutschen Anbaugebieten die Weinlese. Spitzenbetriebe setzen nach wie vor auf die Manuelle Ernte, um sicher zugehen, nur die reifen und gesunden Trauben zu ernten.
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 19. November 2008 um 17:06 Uhr |
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Jeder Acker, jedes Feld und jeder Weinberg hat auch eine Vegetationsgeschichte und ein lagentypischen Ertragscharakter. Oft über Jahrhunderte erprobt, sind diese Erfahrungswerte die Grundlagen des Weinbaus, denn jede Rebsorte bevorzugt ganz bestimmte Bodenverhältnisse. Ob Schiefer, Kies, Sand oder Lehm: Die Zusammensetzung des Bodens findet sich neben dem Sortencharakter und der Klimaprägung in der Regel im Wein wieder. Vor allem mineralische Töne treten im Wein oft spürbar in den Vordergrund und prägen damit das Gesamtbild des Weines. 


